Wieselweg


Der heutige "Wieselweg" erhielt seinen Namen 1965 und war zuvor (seit 1898) Teil der "Hülsenbruchstraße".
Diese Straße liegt an der Vogelheimer-Altenessener Grenze. Es war auch die Grenze zwischen der Borbecker und der Viehofer Mark; sie war durch eine Landwehr, also eine befestigte Straßensperre, markiert. Die Mark (=Grenzland) war als Markenwald Gesamteigentum der Gemeinde.
Der letzte Förster in der Borbecker Mark, der noch in die Zeit der Fürstäbtissin von Essen gehört, war Joannis Dionysius Wiesel (*1774, +23.10.1843). Als Hochfürstlicher Hofjäger lebte er mit seiner Familie im Forsthaus an der Sandstraße (heute Sturmshof 43). Vermutlich war er auch noch in der neuen preußischen Zeit bis zur Auflösung der Markgenossenschaft im Jahre 1835 als Förster tätig. Zuletzt wohnte er in Borbeck.
Sein Sohn Hermann war Schneider und Schrankenwärter in der Neustraße (parallel zur Köln-Mindener Eisenbahn zwischen Weidkamp und Heegstraße).